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Server
Die Seite, die Sie gerade betrachten, hat Ihr Browser gerade von meinem Heim-Server empfangen. Bereits bei der Konzeption von dessen Hardware stand angesichts des 24x7-Stunden-Betriebs im Vordergrund, daß diese möglichst wenig Energie verbraucht und möglichs geräuschlos arbeitet. Unter dieser Maßgabe erschien ältere Hardware vorteilhaft, bei der sich der Prozessor mit einer geringen Stromaufnahme begnügt und sich passiv kühlen läßt. Auch das Mainboard sollte ohne Chipsatz-Lüfter auskommen. Lediglich das Netzteil sollte einen (leisen)Lüfter haben dürfen. Trotzdem sollte trotzdem die Möglichkeit bestehen, USB-Geräte anzuschließen und auch PCI-Karten zu verwenden.
Zunächst habe ich im Oktober 2001 ein Mainboard M726 (Hersteller: PC-Chips) mit Intel Celeron 300A und 128 MB RAM ersteigert. Damit der Prozessor passiv gekühlt werden kann, habe ich einen typischen CPU-Kühler für übertakter gekauft (GLOBAL WIN VOS32), aber dessen zwei Lüfter entfernt. Mit Kabelbindern aus dem Baumarkt ist der Kühler gut auf der CPU fixiert.
Während der Prozessor eine gute Wahl war, habe ich das Mainboard im Juli 2002 durch ein Asus P2B-F ersetzt. Dieses ATX-Mainboard wurde ab 1998 produziert, hat 5 PCI-Slots, 2 ISA-Slots und 1 AGP-Slot. Außerdem hat es serielle und parallele Schnittstellen sowie 2 USB-Anschlüsse.
Seit Oktober 2002 ist auch das Senden und Empfangen von Faxen möglich, weshalb ein SCSI-Controller (Adaptec 2940A), ein Scanner (HighScreen PerfectScan alias Microtek ScanMaker E6) und ein Fax-Modem (ZyXEL U-1496) dazu. Daneben wollte zu diesem Zeitpunkt durch Einbau eines DDS3-DAT-Streamers (HP C1537A) auch das Thema Datensicherung auf eine solidere Basis stellen.
Im Oktober 2005 habe ich den RAM auf 1 GB erweitert und damit den auf diesem Mainboard maximal möglichen Speicherausbau erreicht. Ausserdem wurde die Festplatte durch zwei baugleiche Festplatten ersetzt, auf denen sämtliche Dateien gespiegelt sind (RAID 1). Falls eine Platte ausfällt, sind alle Daten noch auf der anderen Platte vorhanden.
Leider hat Im Juni 2007 das Fax-Modem - 15 Jahre nachdem ich es gakuft habe - den Geist aufgegeben. Die Suche nach einem internen Modem, das nicht nur ein Softmodem ist, sondern sich als serielle Schnittstelle representiert (damit es unter Linux ohne besondere Treiber läuft) gestaltete sicht gar nicht so einfach. Ich hatte allerdings Glück das zu jeder Zeit bei Ebay ein US ROBOTICS/3COM 3CP5610A angeboten wurde und ich mit meinem Gebot zum Zug kam.
Nach drei Jahren Dauerbetrieb habe ich im Dezember 2008 die beiden Festplatten ersetzt. Weil der DAT-Streamer von der Kapazität nicht mehr ausreicht, habe ich ihn durch eine Wechselplatte ersetzt, die sich nur während des Backups im Server befindet. Durch diese Umbaumaßnahmen ist die durchschnittliche Stromaufnahme von 74W auf 53W gesunken (ohne Wechselplatte).
Im Mai 2012 habe ich ein Multifunktionsgerät (Faxgerät/Kopierer/Drucker/Scanner) (HP Color LaserJet Pro CM1415fn wegen exzellenter Linux-Treiber) angeschafft, sodaß das Fax-Modem im Server obsolet und ausgebaut wurde.
- Ubuntu 14.04 LTS (ab 02/2016)
- Ubuntu 12.04 LTS (12/2013 bis 02/2016)
- Ubuntu 8.04 LTS (12/2008 bis 12/2013)
- SuSE 10.0 (11/2005 bis 12/2008)
- SuSE 9.1 (11/2001 bis 11/2005)