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17 changes: 5 additions & 12 deletions Literaturverzeichnis_FIS.bib → forschungsinformationssysteme.bib
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@@ -1,4 +1,3 @@

@misc{_deutschlands_2014,
type = {Portal},
title = {Deutschlands führendes Portal zur Studienorientierung},
Expand All @@ -9,25 +8,19 @@ @misc{_deutschlands_2014
annote = {Eine sehr hilfreiche {Datenbank/Verzeichnis} mit allen {Hochschulen/Universitäten} in Deutschland. Gute Filtermöglichkeiten.}
}

@techreport{beucke_forschungsinformationssysteme_????,
@techreport{Beucke,
type = {Positionspapier},
title = {Forschungsinformationssysteme in Hochschulen und Forschungseinrichtungen},
url = {https://zenodo.org/record/7697#.U3ukePl_tCg},
language = {deutsch},
year = {2014},
institution = {{DINI} {AG}},
author = {Beucke, Daniel and Bliemeister, Andreas and Ebert, Barbara},
pages = {34},
annote = {Ein ausführliches Positionspapier, welches einen guten Überblick über die Forschungsinformationssysteme bietet.}
}

@misc{center_for_history_and_new_media_schnelleinstieg_????,
title = {Schnelleinstieg},
url = {http://zotero.org/support/quick_start_guide},
author = {{Center for History and New Media}},
annote = {Willkommen bei {Zotero!Anhand} des Schnelleinstiegs lässt sich das Sammeln, Handhaben, Zitieren und Teilen von Quellen {erlernen.Vielen} Dank, dass Sie Zotero installiert haben.}
}

@misc{wikipedia_forschungsinformationssystem_2014,
@misc{wikipedia_fis,
type = {Artikel},
title = {Forschungsinformationssystem},
url = {http://de.wikipedia.org/wiki/Forschungsinformationssystem},
Expand All @@ -38,11 +31,11 @@ @misc{wikipedia_forschungsinformationssystem_2014
annote = {Ein sehr kurzer aber mit guten Quellen verzeichneter Artikel über Forschungsinformationssysteme.}
}

@misc{_sciport_2014,
@misc{ForschungsportalRheinlandPfalz,
type = {Forschungsportal},
title = {{SciPort} {RLP} - Das Forschungsportal des Landes Rheinland-Pfalz},
url = {http://www.rlp-forschung.de/more},
month = may,
year = {2014},
annote = {Ein öffentlich zugängliches {FIS} Portal des Landes Rheinland-Pfalz in Koorperation mit den Hochschulen aus {RLP.}}
}
}
104 changes: 104 additions & 0 deletions forschungsinformationssysteme.md
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@@ -0,0 +1,104 @@
% Forschungsinformationssysteme an deutschen Hochschulen
% Jana Wolf

# Einleitung

Forschungsinformationssysteme oder kurz FIS sollen dabei helfen, eine
strukturierte Übersicht über die Forschungsaktivitäten einer
Forschungseirichtung zu erhalten. Dabei werden die Informationen in einer
Datenbank abgelegt und "somit ein fortlaufend aktualisiertes, umfassendes
Verzeichnis geschaffen.“ [@wikipedia_fis]

So sind nach DINI (Deutsch Initiative für Netzwerkinformation e.V)
„Forschungsinformationssysteme ein aktuelles und wichtiges Thema für
Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die einem zunehmenden Bedarf an
verlässlichen und verfügbaren Informationen über die eigenen
Forschungsaktivitäten begegnen.“ [@Beucke]

# Forschungsinformationssysteme

Nach DINI können „drei Ausprägungen von Forschungsinformationssystemen definiert werden:

- einfache Nachweissysteme (wie Hochschulbibliographien oder Forschungsportale)
- Forschungsprofildienste (wie Linked Open Data Anwendungen)
- integrierte FIS mit multiplen Ausgabe- und Analysefunktionalitäten“

Dabei werden bei den einfachen Nachweissystemen zwei bis mehr Entitäten
erfasst, diese sind zudem auf die einzelnen Anwendungsszenarien optimiert und
nicht miteinander vernetzt. Außerdem sind „Berichts- und
Analysefunktionalitäten für die erfassten Daten in der Regel nachrangig.“
[@Beucke]

Der Begriff Forschungsprofildienst umschreibt Systeme, die ihren
informationellen Mehrwert durch die Verknüpfung und Aufbereitung von
Forschungsinformationen erhalten. So ist Beispielsweise die Open Source
Software VIVO („stellt Tools bereit um standardisierte Forschungsinformationen
aus verschiedenen Internet-Quellen zu aggregieren“) [@Beucke] vorreiter dieser
Entwicklung. [@Beucke]

Alle Forschungsaktivitäten einer Institution zu dokumentieren, zu überblicken
und zu bewerten bieten integrierte Forschungsinformationssysteme. Dabei sollen
in erster Linie qualitätsgesicherte Metadaten gesammelt werden. Anbei können
auch Forschungsportale und Webintegrationen angeschlossen sein. [@Beucke]

# Erwartungen an ein Forschungsinformationssystem

In erster Linie sollen Forschungsinformationssysteme für den Forschenden eine
strukturierte Übersicht auf alle Ressourcen ermöglichen, die für diesen von
Interesse sind. Das FIS soll, mithilfe seiner Informationsbasis für
Institutionen, behilflich bei strategisch wichtigen Entscheidungen sein. Dabei
soll eine gut organisierte Dokumentation von Forschungsprofilen entlastend
wirken. In folgenden fünf Punkten lassen sich die Erwartungen an eine
verbesserte Forschungsdokumentation zusammenfassen:

Daten sind verfügbar, verlässlich, aktuell & konsistent die Erfassung dieser
ist effizient und nachhaltig. [@Beucke]

# Markt für Forschungsinformationssysteme

Wie vermutlich bei jeder Software gibt es kommerzielle und freie Anbieter auch
für Forschungsinformationssysteme. Zu den kommerziellen gehören: SciVal, SciVal
Experts und Pu-re von Elsevier außerdem Research in View und Converis von
Thomson Reuters. Wie auch Symplectic Elements von den Macmillan Publishers,
durch Tochterunternehmen Digital Science. [@wikipedia_fis]

„Im angloamerikanischen Raum spielt die freie Software VIVO und die mit ihr
verbundenen Linked-Open-Data-Ontologien eine prägende Rolle.“ [@wikipedia_fis]

Nicht zu vergessen sind aufgrund der Recherche auch die zahlreichen selbst
entwickelten Systeme der deutschen Hochschulen und Universitäten.

# Bestandsaufnahme

Mittels einer ausführlichen Liste der deutschen Hochschulen auf der Seite
<http://studieren.de> wurden aus insgesamt 592 verzeichneten Hochschulen 37
recherchiert, die ein FIS bereits einsetzen oder eines in Planung haben (Siehe
Tabelle_Uni_FH im Anhang). Auffällig dabei ist, dass die Software der meisten
FIS, die bereits im Einsatz sind eine Eigenentwicklung ist und somit
individuell und je nach Bedarf an die jeweilige Hochschule oder Universität
angepasst werden. Es konnten nur vier Hochschulen identifiziert werden, die die
Software "PURE" bereits einsetzten oder in Benutzung haben. Außerdem ist zu
sagen, dass die Recherche sich in vielen Fällen als nicht einfach erwiesen hat.
Die FIS waren nicht immer präsent auf den Hochschul- und Universitätsseiten zu
finden. Eine Besonderheit bietet das Land Rheinland-Pfalz, da es ein eigenes
Forschungsportal der rheinland-pfälzischen Hochschulen mit dem Namen SciPort
RLP bietet. „SciPort RLP ist ein fortlaufendes gemeinschaftliches Projekt der
Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz und des Ministeriums für Bildung,
Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MBWWK).“
[@ForschungsportalRheinlandPfalz] Das heißt, die Hochschulen haben dadurch eine
gemeinsame Anlaufstelle und nicht jede Hochschule ein eigenes FIS.

Die Umfrage unter DINI Mitgliedseinrichtungen im Sommer 2013 zu dem Thema
„Nutzung und Verbreitung von FIS in Deutschland“ lässt sich mit den
recherchierten Ergebnissen zu dem Thema „Welche deutschen Hochschulen betreiben
[…] ein Forschungsinformationssystem?“ vergleichen. Die DINI Umfrage hatte das
Ergebnis, dass von 32 Einrichtungen sich neun im Aufbau befinden, 20 in Betrieb
sind und drei in Planung. Die Recherche zu den FIS in deutschen Hochschulen und
Universitäten ergab, dass 32 davon bereits ein FIS in irgendeiner Form
betreiben. Und sechs davon ein Forschungsinformationssystem planen einzuführen.
Genauso deckt sich die Aussage zu den FIS-Systemen, denn die meisten gaben an
eine Eigenentwicklung als FIS zu betreiben. Und auch bei den Hochschulen und
Universitäten fällt das Ergebnis ähnlich aus.

# Literatur